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Buchtipp von Lara Thoma: Baku und der weiße Elefant

Der zehnjährige Baku lebt mit seiner kleinen Schwester Suri (6 Jahre) und seinen Eltern in einem kleinen nordindischen Dorf. Leider wurde sein Vater aufgrund eines Arbeitsunfalles arbeitslos. Mit kleinen Nebenjobs kann er seine Familie kaum ernähren. Durch Wetten versucht er zu mehr Geld zu kommen, doch leider wachsen dadurch nur die Schulden. Eines Tages steht ein Mann vor der Tür und verspricht, dass Baku in einer Fabrik einen Beruf erlernen und viel Geld verdienen kann. Als „Gegenleistung“ für Baku bezahlt er die Schulden. Seine Mutter ist verzweifelt, aber der Vater stimmt sofort zu. Baku versucht stark zu sein und möchte, dass seine Mama und Schwester nicht mehr Hunger leiden müssen. Seine Mutter und er machen für seine kleine Schwester aus Stoff einen weissen Elefanten namens Laki, der sie beschützen soll. In der Fremde angekommen, trifft er auf viele Kinder, die das selbe Schicksal erlitten haben wie er. In der Fabrik lernt er Molle kennen und erfährt, dass er erst hier arbeiten muss bis er nicht mehr „gebraucht“ wird und dann wieder weiter verkauft wird. Für Baku bricht eine Welt zusammen. Als dann auch noch seine kleine Schwester Suri in dem Ort auftaucht, weil auch sie verkauft wurde will Baku die Flucht nach Hause wagen. Durch einen glücklichen Umstand und mit Hilfe von Molle, einem Obsthändler namens Poppi, einem Arzt und Heiler namens Mr. 8 und zum Schluss auch mit Hilfe der Tochter vom Fabrikbesitzer Leyla gelingt das Unmögliche.

 

Mein Fazit: Ich bin selbst gerade 10 Jahre alt. Die Vorstellung über Nacht von meinen Eltern und meinem Zuhause weg zu müssen in die Fremde ist unvorstellbar. Ich bin sehr dankbar, dass ich so ein wohl behütetes Leben führen kann. Deshalb kann ich es jedem nur empfehlen. Es ist nicht nur eine Geschichte, sondern für viele Kinder leider Realität.

 

Einband: gebundenes Buch
EAN: 9783764152130
14,95 €inkl. MwSt.

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Kategorie: freunde-des-hauses