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Buchtipps

Gisa Klönne, den Lesern bekannt durch ihre Kriminalromane rund um die Kommissarin Judith Krieger, hat wieder eine packende Familiengeschichte veröffentlicht. „Für diesen Sommer“ beschreibt auf sehr einfühlsame Art eine besondere Vater-Tochter-Beziehung. Der 84- Jährige Vater Heinrich Roth hat nach dem Tod seiner Frau jegliche Lebensfreude verloren und verhält sich immer sonderbarer. Vereinsamt lebt er noch immer in dem einstigen Haus der vierköpfigen Familie.

Der israelische Schriftsteller Dror Mishani hat mich bereits mit seinem letzten Roman „Drei“ begeistert und in Atem gehalten. Mit „Vertrauen“ legt er einen weiteren literarischen Kriminalroman vor. Die Geschichte beginnt in einem Vorort von Tel Aviv. Dort wird vor einem Krankenhaus ein Baby gefunden. Die Verdächtige wird  zeitnah ausfindig gemacht, bestreitet aber vehement die Mutter des Neugeborenen zu sein. Zeitgleich verschwindet ein Tourist spurlos und ohne Gepäck aus einem Hotel.

„Meine Schwester“ ist die sehr bewegende Autobiografie von Bettina Flitner, Fotografin und Ehefrau von Alice Schwarzer. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Erinnerungen an Ihre Schwester und die gemeinsame Kindheit. Bettinas Schwester nahm sich 2017 das Leben, genauso wie Jahrzehnte davor schon ihre Mutter, die ihr Leben lang mit Depressionen kämpfte.

„Die Heldin reist“ ist Doris Dörries drittes autobiografisches Buch. Sie erzählt von drei Reisen, nach San Francisco, Japan und Marokko. Ihre Erzählungen, Erinnerungen und Beobachtungen drehen sich dabei ums Unterwegssein als Frau-egal ob sie alleine, mit einer Freundin oder einem Mann reist. Unterwegs zu sein war für Doris Dörrie vor der Pandemie der absolute Idealzustand, nie war sie länger als drei Monate zuhause in München. Das kann man auch spüren.

Nachdem der „Donnerstagsmordclub“ seinen ersten Fall so galant gelöst hat, warten die munteren Senioren auf etwas Abwechslung in der schönen englischen Residenz.

 erscheint am 23.2.22 Das Buch erzählt einen Gründungsmythus der Schweiz neu, wobei die zentralen historischen Ereignisse aus „Tell“, wie der Apfelschuss und der Tellsprung die Höhepunkte des Romans sind.

Vordergründig geht es um einen Leichenfund im Wattenmeer, bei dem nicht klar ist, ober er sich auf holländischer oder deutscher Seite befindet. Aber eigentlich ist es ein Roman, der über die ostfriesische Küste, über die Menschen, die dort leben und die Unberechenbarkeit der Natur erzählt.

Bestsellerautor und Friedenspreisträger Navid Kermani über Religion und den Sinn des Lebens – die Essenz seines Denkens und ein Aufruf zum Miteinander

Bei der Einäscherungsfeier von Grandmére am Friedhof Père Lachaise schlägt Serges Tochter vor, gemeinsam nach Auschwitz zu fahren, und so reisen die Geschwister Popper gemeinsam nach Polen, um nach verschollenen Angehörigen zu suchen.

Ein bibliophiles Schmuckkästchen ist diese Märchenauswahl geworden, die sich streng an die letzte Originalausgabe der Brüder Grimm von 1857 hält. die alte Sprache betont die Tiefe der Geschichten, Julie Völks zauberhaft zarte, bunte Bilder bringen sie zum Leuchten, getuschte Vignetten illustrieren das Geschehen.