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Buchtipps

„Niemand hofft 1929 noch auf die Zukunft. Und niemand will an die Vergangenheit erinnert werden. Darum sind alle so hemmungslos der Gegenwart verfallen.”

In einer Osloer Klinik stirbt ein kleiner Junge an den Folgen von Misshandlungen. Dem behandelnden Arzt und seinen Mitarbeitern ist schnell klar, dass der Vater Schuld an dessen Verletzungen trägt. Wenige Minuten später wird dieser Mann im Gebetshaus des Krankenhauses hingerichtet. Als kurze Zeit später ein ähnlicher Fall passiert, rückt der Arzt immer mehr in den Fokus der Ermittlungen.

Eigentlich dürfte man so ein Buch im November nicht empfehlen: Es geht um den pensionierten Elektrofachverkäufer Walter Schmidt, der eines Morgens auf dem Weg zum Badezimmer über seine Frau stolpert, die dort auf dem Boden liegt, und alles was ihm spontan zu dieser verstörenden Situation einfällt, ist: „Wer kocht mir jetzt meinen Kaffee?“ Tatsächlich ist Barbara schwerkrank, w

Die Hildebrandts sind eine Pfarrersfamilie aus dem Mittleren Westen Amerikas. Ihre Geschichte wird auf über 800 unglaublich spannenden Seiten erzählt, wobei das erste Drittel des Romans an einem einzigen Tag spielt: Es ist der 23. Dezember 1971, und für Chicago sind Turbulenzen angesagt…

Wow, was für ein Buch! Der schottisch-amerikanische Autor Douglas Stewart hat einen Roman geschrieben, der gleichzeitig hart und zärtlich, voller schöner Momente ist und direkt daneben tiefe, tiefe Abgründe hat.

Hochkomisch und teuflisch intelligent spielt der Roman mit unseren Gewissheiten und fragt nach den Grenzen von Sprache, Literatur und Leben. Facettenreich, weltumfassend, ein literarisches Ereignis.

Nach einem Streit mit den Eltern verschwindet die junge Rose in der kanadischen Kleinstadt Solare spurlos. Die siebenjährige Schwester Clara wartet seitdem täglich auf die Rückkehr der großen Schwester und verlässt nur zum Schlafen ihren Beobachtungsposten am Fenster. Zur gleichen Zeit muss ihre Nachbarin Elizabeth Orchard ins Krankenhaus.

Eigentlich arbeitet der BKA-Profiler Maarten S. Sneijder gerade an einem sehr kniffligen Fall im BKA Wiesbaden. Ein Maulwurf entwendet geheime Daten des BKAs,  und das wohl schon seit mindestens einem Jahr. Doch mitten in seiner Arbeit wird er nach Oslo abgerufen, um den Mord an der deutschen Botschafterin und ihrem Sicherheitschef zu lösen.

Dunkelblum ist ein fiktiver Ort im Burgenland an der Grenze zu Ungarn. Die Geschichte beginnt 1989, als die ersten DDR-Flüchtlinge hier über die plötzlich offene Grenze in den Westen flüchten.

Der Spezi schaut sich um: Ohne Angst vor der Konforntation und mit genauem Blick, aber mit ebenso viel Verstand wie Verständnis schaut sich Klaus Schamberger in seiner Heimatstadt um: Es entstehen dabei Geschichten über regionale Besonderheiten, menschliche Schwächen und politische Missstände, voller Sprachwitz und Humor, moralisch im besten Sinne.