Nadine Schneider, Das gute Leben

Annie ist als junge Frau mit einem Kind im Bauch ganz alleine aus Rumänien nach Deutschland geflüchtet. Ein gutes Leben wollte sie sich und dem Ungeborenen ermöglichen, und dazu musste Sie lügen und sich verbiegen, das alte, hässliche Leben loswerden und bei Verwandten erstmal klein anfangen.

Ihre erste Arbeit als Saisonarbeiterin bei der Quelle verschafft ihr den Einstieg in die erträumte Welt. Grete Schicketanz wird zu einem unerreichbaren Vorbild. Auf diese Frau lässt sie nichts kommen, obwohl Annie eine der vielen ist, die drei Jahre vor der Rente nach 35 Jahren Arbeit entlassen werden. In einem kleinen Haus bei Nürnberg hat sie erst ihr Kind und dann ihr Enkelkind alleine großgezogen. Sie hat immer gearbeitet, sich und den anderen nichts geschenkt und ist dabei hart geworden, unerbittlich. Ihre Enkeltochter, die das Haus von ihr geerbt hat, stellt die richtigen Fragen, die oftmals weh tun, und setzt Anni ein Denkmal, das viele Fragen offenlässt.

Die Autorin liest in unserer Buchhandlung am 24. April 26. Sie sind herzlich zur Lesung eingeladen!

 

 

 

 

 

 


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