Buchtipp unserer Praktikantin Franziska Bauer: WilderReich – eine schicksalhafte Prüfung
Barclay’s Eltern sterben bei einem Angriff, von einem mächtigen Wilderbiest namens Gravaldor, als Barclay noch ganz klein ist. Deshalb und weil Gravaldor fast das ganze Dorf zerstört hat, hassen und verabscheuen die Dorfbewohner und Barclay Wilderbiester und Wilderweise. Wilderweise haben eine besondere Verbindung zu Wilderbiestern und verschreiben ihr ganzes Leben nach ihnen. Nach diesem Ereignis lebt er als Weise in einer Stadt, die übertrieben viele und unnötige Regeln hat. Er wird Lehrling bei einem Pilzbauern und versucht mit allen Mitteln, sich anzupassen. All seine Bemühungen der vorherigen Jahre erweisen sich jedoch als umsonst, als er eines Tages zu tief in den düsteren Wald verirrt, eine Wilderweise namens Viola trifft und selbst zu einem Wilderweisen wird. Als die Dorfbewohner kurze Zeit später davon erfahren wird er aus dem Dorf verjagt. Er flieht mithilfe von Viola in das einzige Wilderweisendorf im düsteren Wald. Dort erhofft er sich, dass jemand die Verbindung, die er zu seinem Wilderbiest, hat zerstört. Eine berühmte Wilderweise bietet ihm an, die Verbindung zu entfernen, wenn er in einem Wettbewerb für junge Wilderweisen erster wird. Da er jedoch so gut wie gar nichts über Wilderbiester, Wilderweisen und ihre Welt kennt, erscheint dies unmöglich. Trotzdem gibt er alles dafür, sein normales Leben wiederzubekommen und bemüht sich mit Hilfe von Viola, in wenigen Wochen so viel wie möglich über sie zu erfahren. In dieser Zeit lernt er sein Wilderbiest besser kennen und langsam beginnt er zu Zweifeln ob er diese Verbindung wirklich beenden will. Zudem bemerkt er, dass irgendetwas bei Viola nicht stimmt. Überall wird sie mit Respekt behandelt und jeder scheint sie zu kennen. Dazu kommt, dass ein Mann namens Soren Jagd auf Barclay‘s Wilderbiest macht, um ihn zu seiner Sammlung hinzuzufügen, und dabei keine Rücksicht darauf nimmt, ob er Barclay dabei umbringt.
Das Buch ist empfehlenswert für Personen über 10 Jahren, die Fantasybücher lieben. Mir hat das Buch vor allem gefallen, weil es die ganze Zeit spannend war. Es passieren immer überraschende Dinge, mit denen man oftmals nicht rechnet. Auch konnte ich den Hauptcharacter Barclay verstehen, der glaubt, dass seine Eltern enttäuscht wären, wenn er ein Wilderweise wird. Barclay ist die ganze Zeit hin und hergerissen von der Welt der Wilderweisen, in der er das erste Mal seines Lebens akzeptiert und geachtet wird, und seinem bisherigen Leben, wo er nie wirklich wertgeschätzt wurde und auch nicht wirklich reinpasste.