Mein Tipp im Februar: Sarah Crouch, Middletide. Was die Gezeiten verbergen
In einer einsamen Bucht am Ufer eines wilden Flusses finden Fischer die Leiche einer schönen Frau. Zunächst sieht alles wie Selbstmord aus, doch Indizien weisen auf einen Mord hin, den eigentlich nur Elijah Leith begehen konnte. Er war der Exfreund der jungen Frauenärztin gewesen und hatte den Tatvorgang exakt genau in seinem einzigen, völlig erfolglosen Roman beschrieben, von dem nur wenige Exemplare im Umlauf sind.
In Rückblicken erfährt man viel über Elijahs Leben und über dessen Beziehungen – zu seiner großen Liebe, die er verloren hatte, zu seinem Vater und nicht zuletzt zur Natur. Sprachgewaltig und melancholisch, spannend und voll von unerwarteten Wendungen, lässt einen dieser Roman nicht los. Ein echter Pageturner, den ich unbedingt empfehle – vor allem Menschen, die Delia Owens „Gesang der Flusskrebse“ lieben.