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Buchtipps - Ortrud Mücka

Wow, was für ein Buch! Der schottisch-amerikanische Autor Douglas Stewart hat einen Roman geschrieben, der gleichzeitig hart und zärtlich, voller schöner Momente ist und direkt daneben tiefe, tiefe Abgründe hat.

Während die Beatles ihre Karriere starten und Martin Luther King seine berühmte Rede

Ich mag Hape Kerkeling und ich mag Katzen, besonders unseren Kater „Curtis". Deshalb war ich schon ganz gespannt auf Hape neuestes Buch, „Pfoten vom Tisch! Meine Katzen, andere Katzen und ich.”

Claire Berest, Das Leben ist ein Fest. Insel Verlag, 22 € Wer kennt sie nicht, Frida Kahlo, die mexikanische Malerin mit den markanten Augenbrauen. Die Ausnahmekünstlerin, Revolutionärin und Modeikone. Sie war wie ihre Kunst, bunt, leidenschaftlich und Grenzen überschreitend.

In Israel ist Noa Yedlins neuer Roman bereits ein Bestseller. Osnat, Dror und ihre beiden kleinen Töchter sind eine junge, moderne Familie. Sie wünschen sich ein Eigenheim aber ein bezahlbares Objekt in Tel Aviv zu finden ist fast unmöglich. Nach langer Suche kaufen sie ein renovierungsbedürftiges Haus in einem abgelegenen, mittelmäßigen, noch nicht gentrifzierten Stadtteil. Die jungen Eltern sind zuversichtlich, daß sich das Viertel in einigen Jahren zum Hotspot entwickeln wird.

„Fang den Hasen” ist die Geschichte von Sara und Lejla. Sie waren grundverschieden und als junge Mädchen unzertrennlich. Lejla, die Schamlose, Unbändige.

Nach 25 Jahren in Deutschland möchte Dimitrij endlich die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen. Sollte eigentlich nicht so schwierig sein, könnte man meinen. Ist es aber. Es stellt sich heraus, daß er eine „Apostille”braucht, die er nur in seinem Heimatland der Ukraine bekommt. Ein Land, das er seit seiner Ausreise mit seinen Eltern nicht mehr besucht hat. Er reist in seine Geburtsstadt Kiew. Was als Expedition durch den Dschungel der Bürokratie beginnt wird sehr schnell zu einem persönlichen, bittersüßen Familiendrama.

Ottessa Moshfegh ist eine junge Autorin aus Boston mit kroatisch-persischer Abstammung. Ihr neuer Roman ist im Januar im Hanser Vlg. erschienen. Die 72-jährige Vesta lebt abgeschieden in einem Industrieort in Maine am Waldrand. Auf einem Spaziergang mit ihrem Hund findet sie einen mysteriösen Zettel auf dem steht: Sie hieß Magda. Niemand wird je erfahren wer sie ermordet hat. Ich war es nicht. Hier ist ihre Leiche.

Die britische Autorin Tamsin Calidas erzählt die autobiografische Geschichte einer Frau, die mit ihrem Mann das laute, hektische London verlässt und auf eine kleine, abgeschiedene Insel der schottischen Hebriden zieht. Dort kaufen sie eine Farm und wollen sich ein selbstbestimmtes, autarkes Leben aufbauen. Tamsin fühlt sich sofort auf der Insel angekommen. Es ist „ihr Ort”, ihr Zuhause. Doch für das Paar gemeinsam läuft es nicht gut: ein schlimmer Unfall, sie kann  keine Kinder mehr bekommen, die Ehe zerbricht. Nun ist sie allein den Anfeindungen der Inselbewohner ausgesetzt.