Will Gmelling, Stuxx

Stuxx ist vierzehn und heißt eigentlich Stefan Uwe Max. Er lebt in einem ziemlich abgehalfterten Viertel seiner Stadt, hat ein klappriges Schrottrad und träumt von echten Autos. Damit meint er schwere Limousinen, mit denen er später rumfahren wird. Ansonsten geht es ihm gerade so mittel. Ein Lichtblick ist Luzie Kazunke, in die er verliebt ist. Sie geht ihm Tag und Nacht nicht aus dem Sinn. Aber wie kommt man an so ein tolles Mädchen ran, wenn man selbst nicht begehrenswert ist?

Dieser Roman ist Wahnsinn. Der Autor findet genau die richtigen Worte für das Gefühlschaos, die Ängste und die Wut, die in dem Jungen stecken. Seine Sprache ist genau und äußerst humorvoll. Manche Stellen leuchten richtig, z. B. wenn Stuxx Freund Gong mal eben so raushaut: „Viel Glück, mein Freund…alles soll intensiv werden und funkeln.“ Aber auch solche Sätze findet man: „Bis später, mein Junge“. Er war nicht besonders gerne am Leben, aber er war trotzdem freundlich zu mir“ (Stuxx Vater, S. 63). LEST DIESES BUCH!

 


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