Buchtipp von unserer neuen Mitarbeiterin Saskia Negendanck: Stolz, Vorurteile und Hexerei
Wer wollte nicht schon immer mal Jane Austen mit Hexerei in einen Topf werfen und eine Priese Sarkasmus hinzugeben? Niemand? Naja, dann liegt das wahrscheinlich daran, dass nur die Autorin Melina Taub auf solch eine skurrile Idee kommt. In dem Roman geht es um Lydia Bennet, die siebte Tochter einer siebten Tochter.
Sie ist nicht nur als Hexe zur Welt gekommen, sondern auch mit sehr viel Meinung für ein kleines Mädchen am Anfang des 19. Jahrhunderts. Das hält sie aber nicht davon ab, diese auch in jeder möglichen Situation kund zu tun. So manövriert sie sich natürlich aber auch auf ziemlich direkten Weg von einem Schlamassel in das Nächste.
Im Allgemeinen handelt es sich um ein absolutes Wohlfühl- Buch, das vom Schreibstil her sehr gut den von Jane Austen getroffen hat. Auch die Geschichte aus diesem Roman überkreuzt sich, durch das Geschick von Frau Taub, nicht mit dem Original von Jane Austen. Mein persönlicher Tipp: „Stolz, Vorurteile und Hexerei“ als Erstes lesen und dann als kleine Starthilfe in das Jane- Austen Universum nutzen.