Mein Tipp im März: Arne Dahl, Stummer Schrei

Zwei schreckliche Bombenattentate erschüttern Stockholm. Zuerst kommt der Leiter eines Stahlwerkes zu Tode, wenige Tage später ein Werbefachmann, der für Auto-Lobbyisten arbeitet. Zu jedem dieser Anschläge gibt es einen Brief, der persönlich an die Chefin der Mordkommission gerichtet ist. Und nur sie erkennt in diesen Briefen Redewendungen ihres ehemaligen Chefs, der vor vielen Jahren den Dienst quittiert hat. Er fühlte sich damals schuldig am Tod einer Entführten, die er nicht rechtzeitig fand. Nachdem er dann einige Jahre als Dozent an der Uni gearbeitet hat, ließ er sein altes Leben hinter sich und wohnte unsichtbar für jeden im Wald, weit weg von jeglichem sozialen Netz.

Als auch ein dritter Brief kommt, unternimmt Eva Nyman alles, um zum einen das angekündigte Attentat zu verhindern und um Lukas Frisell, ihren ehemaligen Chef und Mentor zu finden. Alle Indizien weisen auf ihn hin, aber kann er es wirklich gewesen sein? Als seine DNA an einem der Tatorte gefunden wird, wird es eng für den eigenbrötlerischen Frisell.

Diese neue, etwas spröde Kommissarin hat es in sich. Man erfährt nicht allzu viel über sie und ihre neue Crew, fiebert aber von Anfang an mit. Auch die Geschichte um Frisell hat so viele Wendungen, dass man am Ende dem Ganzen recht perplex gegenüber steht.

Dieser Thriller von Arne Dahl nimmt von Anfang an Fahrt auf und ist spannend bis zur letzten Seite!

 


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