Mein Tipp im März: Sven Stricker, Sörensen sieht Land

Katenbüll ist ein kleiner Ort im hohen Norden, in dem selten etwas los ist. Umso mehr freuen sich die Bewohner, als es zum 2jährigen Jubiläum des Einkaufzentrums ein großes Fest gibt. Allerdings finden die Feierlichkeiten ein jähes Ende, als ein Kleintransporter in die tanzende Menge fährt und sieben Menschen das Leben nimmt. Bei den vielen Verletzten ist auch der Vater des Kommissars Sörensen dabei, ein alter, kranker Herr, der sich so gerne noch einmal richtig amüsiert hätte.

Verdächtige sind schnell gefunden: der ehemalige Polizei-Praktikant Malte, dem das Auto gehört und seine Freunde, die sich allerdings alle an nichts erinnern können. Und als das Auto schließlich gefunden wird, liegt am Steuer ein totes Mädchen, das nicht einmal fahren konnte.

Das Ganze bringt Kommissar Sörensen und seine Kollegin an den Rand des Wahnsinns. Nichts ist, wie es scheint und auch der Klüngel und die Bestechung machen auch vor so kleinen Orten wie Katenbüll nicht halt. Sörensen muss ganz tief buddeln und vielen wichtigen Menschen auf die Füße treten, um der Lösung nah zu kommen.

Strecker hat mit seinem vierten Sörensen-Fall einen unheimlich skurrilen, spannenden Krimi mit viel Lokalkolorit geschrieben. Auch wenn man Sörensen manchmal gerne schütteln würde, so fiebert man trotzdem mit ihm mit. Mal ein ungewöhnliches, aber sehr spannendes Lesevergnügen!


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