Mein Tipp im November 24: Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt: Die Schuld, die man trägt

Obwohl der Profiler und Kriminalpsychologe Sebastian Bergmann nicht mehr zum Team der Reichsmordkommission gehört, wird er beim aktuellen Fall dringend gebraucht. Denn am Tatort steht groß an der Wand „Lös den Fall, Sebastian Bergmann“. Seine Tiochter Vanja, die die Polizeiabteilung leitet, ist nicht begeistert, dass ihr sehr umstrittener Vater wieder mit an Bord geholt werden muss. Nachdem ein Kollege von ihnen als Serienmörder entlarvt wurde, steht die Abteilung vor der Auflösung. Doch der neue Mord braucht alle noch vorhandenen Kräfte und ein Höchstmaß an Konzentration, um gelöst zu werden.

Währenddessen wird Sebastian von seiner Vergangenheit eingeholt. Einer seiner Privatpatienten hat wie er seine Frau beim Tsunami verloren. Allerdings konnte dieser seine Tochter retten, was Sebastian nicht gelang und worunter er bis heute leidet. Und gerade, als dieser Mann ihm etwas anvertrauen wollte, stirbt dieser unter mysteriösen Umständen.

Gleichzeitig verfolgt ihn eine Frau, die ihn fanatisch liebt und sich unbemerkt in sein Leben einschleicht, obwohl er sogar ein Kontaktverbot erwirkt hatte.

 

In diesem unglaublich spannenden 8. Teil um Sebastian Bergmann werden einige Enden geknüpft, vieles ist aber immer noch offen und muss in einer Fortsetzung geklärt werden. Auch wenn man die Reihe nicht oder nur teilweise kennt, versteht man gut, um was es geht und wenn man denkt, man weiß, um was es geht, kommt schnell wieder eine andere Wendung und alles ist wieder ganz anders.

 

Ich finde diese Reihe großartig, mit all den kauzigen Personen, die einem im Laufe der Jahre trotz ihrer Macken ans Herz gewachsen sind und hoffe, dass heuer die langersehnte Fortsetzung erscheinen wird


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