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Mein Buchtipp im April: Nikola Kabel, Kleine Freiheit

Saskia, Prädikatsjuristin und Richterin, Mitte vierzig, lebt zusammen mit Mann und zwei Kindern außerhalb Hamburgs in einer kleinen Stadt. Sie hat Ihren Beruf als Richterin aufgegeben, um ihren Kinder eine perfekte Mutter zu sein und für ihre Familie den Haushalt tadellos zu führen. Als ein Windpark in der Nähe Ihres Hauses entstehen soll, schließt Sie sich einer Bürgerbewegung an, bei der Sie den Konservativen und beeindruckenden Joachim von Wedekamp kennenlernt. Dieser entspricht genau dem Gegenteil ihres Vaters Hans, der, ein Kind der Nachkriegszeit, unangepasst und in freien Gesellschaftsformen denkend, immer noch die starke Bezugsperson von Saskia ist. Und so kommen die Erinnerungen hoch, an die eigene Kindheit in „Hippiekreisen“ und Werten, für die Hans noch steht, obwohl er selbst ein angesehener Jurist wurde. Verschiedene Denkweisen prallen aufeinander. Saskia muss sich damit auseinander setzen und sich eingestehen, dass ihre Vorstellung eines Familienlebens sich fundamental von Ihrer Erziehung unterscheidet. Ein starkes Debüt, um eine berührende Vater-Tocher Geschichte, die mir ausgesprochen gut gefallen hat.

Roman
Einband: gebundenes Buch
EAN: 9783406764677
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Kategorie: Thomas Höreth