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ISBN/EAN: 978-3-257-07367-6
Einband: Leinen
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Originaltitel:
Queen Esther
Übersetzer:
Peter Torberg , Eva Regul
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
560 S.
Format (T/L/B):
2.7 x 18.9 x 12.5 cm

Hersteller:
Diogenes Verlag AG
info@diogenes.ch
Sprecherstrasse 8
CH 8032 Zürich


Importeur:
truepages UG (haftungsbeschränkt)
info@truepages.de
Westermühlstrasse 29
DE 80469 München

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Unser Tipp für Sie

Jimmy Winslow ist der Sohn zweier Mütter. Geboren hat ihn Esther, die als 14jährige Waise in die unkonventionelle, bildungsbeflissene Familie Winslow kommt, um auf Honor, deren 4. Tochter aufzupassen. 20 Jahre später möchte Honor ein Kind, aber keinen Geschlechtsverkehr, und deshalb bittet sie ihr einstiges Kindermädchen, ihre Leihmutter zu werden. Honors Sohn Jimmy ist niemand anders als Irvings alter Ego: Der Junge, der Schriftsteller wird.

Während die Jüdin Esther, ihrer Mutterpflichten durch Geburt entbunden, zum Mossad geht, versucht Honor zu verhindern, dass ihr Sohn Jimmy in den Vietnamkrieg ziehen muss. Stattdessen schickt sie ihn zum Studieren nach Wien und verlangt von ihm, dass er dort möglichst schnell Vater wird – nur so kann er sich dem Militärdienst entziehen. 

Ich bin absolut begeistert. Endlich wieder ein Buch meines langjährigen Lieblingsautors, das mich richtig gefesselt hat. Es gibt viele Querverbindungen zu alten Romanen des Schriftstellers, wie „Gottes Werk und Teufels Beitrag“, „Hotel New Hampshire (Wien)“, „Garp…“, „Die vierte Hand“. 

 Natürlich war Jimmys Vater ein Ringer, und auch Jimmy stieg in den Ring. Tätowierte, Huren, Queere Menschen, Dickens-Kenner und Liebhaberinnen der Romane des 19. Jahrhunderts prägen diesen Roman ebenso wie Königin Esther, die sich ein Zitat von Charlotte Bronte auf die Brust tätowieren lässt. 

Die geheimnisvolle Esther (diesmal ist es die Mutter, die gesucht wird) wird zur Heldin und Rachegöttin Israels. Es fallen auch Sätze wie „Wir werden sie ins Meer treiben. Wir werden es tun“ (Seite 544:  Nour, die palästinensische Haushälterin von Jimmys israelischen Übersetzer Yaakov auf die Frage, ob die Palästinenser die Juden ins Meer treiben würden, wenn man sie nicht einschränken würde.) Möglicherweise wurde dieser Roman auch deshalb von vielen Kritikern als oberflächlich, schnell hingeschrieben abgetan. Ich empfinde „Königin Esther“ als sehr komplex – die Quintessenz dessen, was Irving bisher geschrieben hat.

Beschreibung

Jimmy Winslow hat zwei Mütter. Honor, die ihn aufgezogen hat, schickt ihn als Studenten von New Hampshire nach Wien, wo er Vater werden soll. Das Wien der Sechzigerjahre ist ein Ort voller Geheimnisse und Versuchungen, und Jimmy springt kopfüber hinein und ist dabei immer auch auf der Suche nach seiner leiblichen Mutter Esther Nacht. Was er erlebt, ist eine spektakuläre Achterbahnfahrt, wie sie nur das Leben in John Irvings Büchern schreiben kann - voller großer Gefühle, unglaublicher Wendungen und Figuren, die uns nicht mehr loslassen.

Schlagzeile

Der neue Roman vom Meister des Erzählens