Details
ISBN/EAN: 978-3-96161-196-6
Einband: gebundenes Buch
Weitere Details
Originaltitel:
Shy Creatures
Shy Creatures
Übersetzer:
Wibke Kuhn
Wibke Kuhn
Erschienen am:
01.08.2024
01.08.2024
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
512 S.
512 S.
Format (T/L/B):
4.1 x 22 x 15 cm
4.1 x 22 x 15 cm
Hersteller:
Julia Eisele Verlags GmbH
info@eisele-verlag.de
Lilienstraße 73
DE 81669 München
Julia Eisele Verlags GmbH
info@eisele-verlag.de
Lilienstraße 73
DE 81669 München
Weitere Details
arrow_forward_ios
26,00 €
inkl. MwSt.
Lieferbar innerhalb 24 Stunden
Unser Tipp für Sie
Wir haben zwei “Scheue Wesen” , William und Hellen. Hellen arbeitet in den 60er-Jahren als Kunsttherapeutin in einer psychiatrischen Klinik in London. Kunsttherapie ist zur damaligen Zeit noch was ganz Exotisches. Da werden die Patienten hauptsächlich ruhiggestellt oder sie finden sich auf einer Elektroschockliege wieder. Hellen dagegen ist sehr modern und unkonventionell. Sie wird auch oft angefeindet wegen ihres besonderen Ansatzes.
Eines Tages wird ein neuer Patient in die Klinik eingeliefert. William. Ein Mann mittleren Alters. Mit langem Bart und langen Haaren. Abgetragener Kleidung. Völlig verwahrlost und stumm. William redet einfach nicht. Aber er zeichnet. Und wie er zeichnet. Er hat eine besondere Begabung. Er schaut sich was an, sehr, sehr lang. Nimmt das Objekt mit all seinen Facetten auf. Starrt dann auf sein Blatt, fängt an zu zeichnen und braucht nie mehr hochzublicken. Er zeichnet und porträtiert detailgetreu, dreidimensional. Das fällt natürlich auch Hellen auf. Sie versucht, William zu helfen. Er hat ein Trauma erlebt, das verarbeitet werden muss. Es geht auch um Williams frühe Kindheit, sein Aufwachsen, wie er zu diesem Menschen geworden ist. Er hat 20 Jahre das Haus nicht verlassen. Er hat mit seinen alten Tanten zusammengelebt, ohne Kontakt zur Außenwelt.
Wie es dazu kam, wie er da rausgeholt worden ist, wird Schicht für Schicht aufgedeckt. Und das ist spannend wie ein Krimi.
Wunderbares Buch, aus vielen Perspektiven erzählt. Erzählt die komplexe Lebensgeschichte von William. Aber auch die Geschichte von Hellen, denn auch sie hat ihr Päckchen zu tragen. Affäre mit verheiratetem Arzt. Und wie sie sich emanzipiert, das erzählt dieses Buch auch. Basiert auf einem wahren Fall.
Beschreibung
Wann hast du dich das letzte Mal richtig gesehen gefühlt? Helen Hansford ist alles andere als eine konventionelle Frau - erst recht für die Sechzigerjahre. Unter der Woche hilft sie Patienten in einer modernen Klinik durch Kunst zur Rehabilitation, an den Wochenenden versucht sie, die Affäre mit ihrem charismatischen Kollegen Dr. Gil Rudden zu retten. Dass Gil seine Frau und Kinder nicht verlassen will, macht Helen anfangs nicht aus. Schließlich ist sie doch jung, autonom und emanzipiert. Dann begegnet sie William Tapping. Er hat das Haus seiner verwirrten alten Tante seit Jahren nicht mehr verlassen und spricht kein Wort. Alle anderen sehen in dem verwahrlosten William nicht mehr als eine Randfigur. Nur Helen bemerkt seine überraschende künstlerische Begabung und setzt alles daran, sein Geheimnis zu lüften. Schnell offenbart sich, dass William nicht der Einzige ist, der schon lange nicht wirklich gesehen wurde Inspiriert durch wahre Begebenheiten erzählt Clare Chambers nach ihrem Überraschungserfolg Kleine Freuden mit Scheue Wesen nun die Geschichte einer jungen Kunsttherapeutin im England der 1960er Jahre, die mit dem Schicksal eines Patienten konfrontiert ihr eigenes Leben hinterfragen muss. Chambers Sprache ist wunderschön und schafft, was nur die geschicktesten Schriftsteller können: großes Vergnügen aus kleinen Details. The New York Times